Jahresrückblick 2014.

2014ich habe meinen kalender vor mir liegen, blätter ihn langsam durch – und bin erstaunt, wie viel ich tatsächlich dieses jahr erlebt habe. irgendwie war mir das nicht so klar. vermutlich, weil einige ereignisse einfach alles andere verdrängt haben.

im grunde genommen war das jahr 2014 nicht viel besser als 2013. wenn ich so darüber nachdenke, war es sogar noch schlimmer. die gleiche misere wie im vorigen jahr – nur alles noch ein bisschen übler. man gönnt sich ja sonst nichts.

ich musste mehrmals abschied nehmen. von meiner über alles geliebten pounci. das war das schlimmste, was mir in meinem ganzen leben bisher passiert ist. ich will gar nicht weiter darüber nachdenken – es tut immer noch so weh; ich glaube, damit werde ich nie richtig abschließen können.
wir sehen uns wieder, kleiner schatz. irgendwann.

wir haben abschied von einem kollegen genommen, der sehr plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist. die ganze firma war auf der beerdigung. ein schwerer weg, an den ich genauso wenig zurückdenken möchte. es tut mir unendlich leid für die kleine familie, die nun alleine ist …

etwas positives: ich habe ein neues familienmitglied empfangen. welcome home, jelly. <3
ursprünglich solltest du meine misto aus ihrem tiefen loch ziehen. letztendlich hast du das bei uns allen getan.
danke, kleine maus. ich bin froh, dass du bei uns bist.

das thema „musical“ kam definitiv zu kurz in diesem jahr. dafür war ich bei umso mehr konzerten unterwegs – und es war grandios. wären die konzerte nicht gewesen, dann wär das jahr 2014 verdammt trostlos gewesen.

anfang des jahres hatte ich jede menge stress. monatelange wohnungssuche. ein stressiger umzug. weitere suche. noch ein umzug inklusive geldabzocke. termine ohne ende – stress ohne ende.

aber es hat sich gelohnt; und ich denke, das ist die hauptsache.

ich habe mich um meine katzen gekümmert,
ich habe mich um meine mum gekümmert, ich habe opfer gebracht – und zwischendrin versucht, mir ein paar herzenswünsche zu erfüllen. mehr oder weniger erfolgreich. da geht noch was.

ich habe mich verliebt und wieder „entliebt“, habe fehler gemacht ohne ende, hätte beinahe eine der wichtigsten personen in meinem leben verloren. habe viel über mich selbst gelernt – und noch nie so wenig über mich gewusst.

wiederholungstäter – wiederhol fehler als wesenszug

ich war erstmals bei „wiesbaden tanzt“, habe mir tanzkurse angesehen, habe eine ganz liebe kollegin zum ersten mal live tanzen sehen – und bin seitdem restlos begeistert vom „irish dance“. <3

eines der absoluten jahreshighlights war das wohnzimmerkonzert von „rob lynch“ gewesen. oh wow, was für eine party! viele nette leute, wunderbare musik, tolle location und jede menge unglaublich genialer erinnerungen. das werde ich nie mehr vergessen.

ich war bei meinem allerersten fußballspiel dabei. so richtig im stadion, so richtig mit trikot! seitdem bin ich mindestens genauso begeistert vom fußball, wie vom irish dance. :D
danke an meinen besten, fürs mitnehmen! wahnsinnserlebnis – gerne jederzeit wieder.


nebenbei gab es noch die fußballweltmeisterschaft, die unheimlich spannend war. das finale habe ich gemeinsam mit meinem besten und jede menge von seinen freunden gefeiert. das war grandios; ich würde den abend nur zu gerne noch einmal wiederholen. sweet, sweet memories.


einige dinge habe ich 2014 zum ersten mal gemacht. beispielsweise house running. unfassbar cooles erlebnis.
ich bin eine 50m hohe hauswand senkrecht heruntergelaufen. unbeschreibliches gefühl, wirklich nicht in worte zu fassen. auch das gerne jederzeit wieder! <3

es ist so viel passiert in diesem jahr – ich schmeiße gerade sämtliche ereignisse und erlebnisse völlig wahllos zusammen, erzähle alles durcheinander, aber was solls. chaotisch passt irgendwie zu mir – leider.

ich war auf dem lott festival gewesen – leider mein einziges festival 2014.
dafür aber umso cooler. ich ging mit meinem besten dorthin und wir trafen noch zwei andere kollegen mitsamt anhang. ergo, eine extrem gute zeit. viel gute musik. viel alkohol. wie das eben auf einem festival sein sollte. ich freue mich auf nächstes jahr.

ich habe viele, viele bands & künstler (mehrmals) live gesehen.
alligatoah, thees uhlmann, broilers, rob lynch, casper,
kraftklub, royal republic, bosse, garden of delight, zebrahead, etc.

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ich habe wieder kontakt zu einer freundin, die ich 7 (!!) jahre
lang nicht mehr gesehen hatte. wir hatten damals das erste ausbildungsjahr zusammen gemacht und wurden ziemlich schnell unzertrennlich. sie hat aber nach einem jahr aufgehört und da sie einige zeit in libanon war, irgendwann ihren facebook-account gelöscht hat und wenig später ihr handy geklaut wurde, hatten wir früher oder später keinen kontakt mehr. ich habe lange versucht, sie irgendwie zu erreichen, aber das war chancenlos.

eines tages rief sie mich dann auf der arbeit an.
seitdem haben wir wieder kontakt und haben uns nach unfassbaren sieben jahren endlich wiedergesehen. – und es war noch genauso wie früher. wir haben uns kaum verändert; sind immer noch genauso durchgeknallt wie mit 16.

es gibt noch so viel zu erzählen, ich habe vieles noch gar nicht angesprochen – aber für heute reicht das erstmal. es war ein turbulentes jahr – und auch wenn viel positives passiert ist, würde ich es nicht noch einmal wiederholen wollen… dafür gab es letztendlich einfach zu viel stress; zu viele negative dinge. es gibt auch nicht allzu viel, worauf ich mich im jahr 2015 freue, abgesehen von einigen tollen konzerten, die bereits fest geplant sind.

abgesehen davon hoffe ich eher, dass nicht so viele katastrophen passieren werden.

xx lola.

Mein 2014.

Mein 2014:

Abschied. Pounci. Trauer. Erinnerungen. Liebe. Hass.
Jelly. Freundschaften. Kontaktabbruch. Gedanken.
Stress. Umzüge. Zeitdruck. Haus. Endlich ankommen.
Rob Lynch. Wohnzimmerkonzert. Unvergesslich.
Verliebt darin, verliebt zu sein. Fehler.
Bergab. Krankenhaus. Intensivstation.
Rehaklinik. Erfolg. Wunder.
Hoffnung. Träume.