#positiveday

positiveday

ein gestriger twitter-trend. #positiveday
was ist heute positiv an eurem tag?
ich musste gar nicht lange überlegen. :)

  • heute ist es glücklicherweise nicht so heiß wie die letzten paar tage
  • ich bin nachher zum eis essen verabredet
  • ich hatte heute ein klärendes gespräch mit einer guten freundin
  • dank meiner souli habe ich einen tollen neuen blog entdeckt

… jetzt seid ihr dran. ;)

mai / juni 2015

„mach das verdeck auf, baby, und spür die sonnenstrahlen
und jetzt weißt du auch, dass alles gut wird.“
© furt – sommer

summerganz schön heiß in deutschland, so ganz plötzlich. find ich gut. aber noch besser würde ich es finden, wenn ich nicht arbeiten müsste und somit auch ein bisschen was von dem schönen wetter mitbekommen würde, als nur hier im büro zu ersticken. hm. ich sollte demnächst urlaub machen, solange sich das wetter noch hält. :)

eismai und juni waren dieses jahr relativ bescheiden. überhaupt ging es mir ein paar wochen lang gar nicht gut. es ist so viel negatives auf einmal passiert, wie schon lange nicht mehr. so viel, dass ich irgendwann angefangen habe, nach einer „versteckten kamera“ zu suchen. gefunden hab ich aber leider keine. das war alles bittere realität – und trotzdem ein großer witz zugleich.

mein kopf neigt dann stets dazu, das geschehene bis in die unendlichkeit zu zerpflücken und mich langsam aber sicher verrückt werden zu lassen. bis nichts mehr geht und ich gar nicht mehr klarkomme.

ich bin noch immer nicht völlig „kuriert“, aber es wird täglich besser, weil ich mich mit den ein oder anderen dingen abfinden musste abgefunden habe. ich hasse es, mich mit etwas abfinden zu müssen, einfach, weil man es nicht ändern kann. weil man keinen einfluss darauf hat. aber noch weniger mag ich es, das „traurige mädchen“ zu sein. so bin ich nicht; so will ich nicht sein. nach ein paar wochen bin ich mir selbst so auf die nerven gegangen, dass die wende von ganz alleine kam.

sunsetvor einiger zeit habe ich feststellen müssen, wie viel einfluss ein einziger mensch haben kann. das hat mich, offen gestanden, im nachhinein wirklich schockiert. dann aber habe ich gemerkt, dass es wieder und wieder die eigenen gedanken sind, die einen durchdrehen lassen. die schuld wird schön auf andere geschoben, aber der auslöser ist man letztendlich selbst.

„warum macht mich das so fertig?!“
„warum lässt du zu, dass es dich so fertig macht?“

ich weiß, vieles können wir kaum beeinflussen – erst recht nicht, wenn man auf dem absoluten tiefpunkt angelangt ist. aber ärgert man sich hinterher nicht jedes mal? ich tu das jedenfalls. ich ärger mich über die verlorene zeit, die ich dafür geopfert habe, mich wegen irgendeinem scheiß mies zu fühlen, oder mich über irgendwelche leute aufzuregen, die es im nachhinein einfach nicht wert waren.keep calm

aus diversen situationen wird man letztendlich immer gestärkt rausgehen. wenn nicht, dann läuft was falsch. aber das hat man – wie erst kürzlich gelernt – selbst in der hand. manchmal dauert es zwar eine zeit lang; aber irgendwann kehrt der eigene stolz zurück, man klopft sich den staub von den klamotten und das leben kann weitergehen.

kommen wir wieder zu schöneren themen.
gestern war ich bei „die päpstin – das schauspiel“ auf einer freilichtbühne bei einem kloster. sehr, sehr schön. nicht nur der ort war perfekt für ein solches stück; auch die schauspieler haben grandiose arbeit geleistet. das hat sich gelohnt. <3

die_päpstinansonsten war immer mal so dies und das. ich war im kino, eis essen, viel spazieren, habe in der sonne gelegen, habe das ein oder andere buch gelesen, war auf einem furt-konzert in köln und mit meiner allerbesten souli bei „mamma mia“ in oberhausen.

„der sommer.. dieser sommer..
er gehört uns, baby.“

© furt – sommer